Moin Amour

Moin Januar, Moin 2019

Als ich am 31.12.2018 mit meiner Familie draußen stand und wir sehnlichst auf die Uhr schauten, dass der Sekundenzeiger das alte Jahr im Klang der Raketen die den Himmel bereits in verschiedensten Farben erleuchten lies, hinter sich lassen würde.
Es war 23:58 Uhr auf meiner Uhr. 2 Minuten noch.
2 Minuten in denen bei mir 2018 wie im Rausch vorbei lief, wie ein Film den man vorspulte. Jegliche Momente von atemberaubend bis hin zu zerschmetternd kamen hoch.
Ein Bündel voller Gefühle ging in mir her.
Auch die Frage „Was wird mir das neue Jahr bringen?“. Angst machte sich in mir breit. Aber wieso? Ist es eigentlich nicht wieder nur ein Jahr mehr, in dem man durch die vorher gut ausgedachten und aufgeschriebenen Neujahrsvorsätze sich Hoffnung macht, dass es DAS JAHR werden wird und spätestens am Ende Januar dann merkt, dass rein gar nichts sich verändert hat?!
Klar, man ist am Anfang noch voller Elan und Tatendrang. Drei Wochen später erwischt man sich dann mit einer Tüte Chips, Schokolade von Weihnachten noch oder/und sogar Pizza auf der Couch, bei einer neuen Staffel die man bei Netflix sich anschaut und sich das alles schön murmelt mit dem Satz „das Jahr ist ja noch lang“ oder „dann fang ich eben zum 1. Februar an“.
Und ja, it’s true.. auch ich gehöre da auch zu! *lach*

00:00 Uhr, 01.01.2019
Traditionell wünschte ich meiner Familie ein „Frohes Neues“ und stieß mit einem Glas Sekt an. Im Hintergrund wurde es laut.
Die Nacht erhellte durch die vielen Raketen, Batterien, Wunderkerzen und was es nicht noch alles gab. Ich dachte an den Hund meiner Eltern wie er sich ein Versteck im Haus gesucht hat um dem Lärm zu umgehen und den beiden Katzen, die wahrscheinlich jetzt am Fenster saßen und gespannt die Lichter beobachten. Den beiden juckte das herzlichst wenig.
Eher amüsierte sie das ganze.
Trotz das der Wind uns so durchpustete standen wir ziemlich lange draußen, unterhielten uns, feierten und genossen es in den Minuten nicht an den Alltag zu denken der einen am nächsten Tag wieder einholen würde.

29. Januar 2019
Viel verändert hat sich tatsächlich nicht im Gegensatz zum Vorjahr.
Aber wie auch? Es ist der erste Monat von zwölf.
Die ersten 30 von 365 Tage. Wie soll sich in der kurzen Zeit  so viel verändern, wie man manchmal sich vorgenommen hat..?!
Eigentlich ist es nichts anderes als sich selber Druck machen.
Und das meist ohne Grund, wie ich finde.
Wir müssen nicht, in 4 Wochen 8 Kilo abnehmen oder weil man sich vorgenommen hat, dass Jahr eine neue Sprache zu lernen, das bereits binnen ein, zwei Monaten auch schon können. Klar ist deprimierend, jedes Jahr aufs neue die „selben neuen“ Vorsätze sich vorzunehmen. Dann liegt das meist aber nicht daran, dass es ein utopisches Ziel war, dass nur und auch wirklich nur unter ganz schwierigen Voraussetzungen erreicht werden kann und es ja eh nur eine handvoll Leute auch schon überhaupt geschafft haben.. Really? *lach*

Der Mensch ist nun einmal ein „Gewohnheitstier“ wie man so schön sagt. Deshalb fällt es uns am Ende auch so schwer, überhaupt irgendetwas Neues als Gewohnheit in unseren Alltag zu intigrieren. Diesbezüglich wid auch noch ein separater Blogeintrag folgen..

Nichtsdestotrotz bin ich sehr gespannt was mich im Februar erwartet. Schließlich erhoffe ich mir auch etwas von den vermeidlich guten Neujahrsvorsätzen die ich für mich festgelegt habe. Und davon mal abgesehen, will ich eh, dass ein oder andere in meinem Leben, meinem Alltag grundlegend verändert. ☺

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